Traumasensible Begleitung

Alexandra Kleeberg

Ad Quadrant I: Innenwelten

Thema:

Traumasensible Begleitung

rund um die Diagnose Krebs

Leitung:
Dr. phil. Beatrix Teichmann-Wirth

Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, Traumatherapeutin, 3-malige eigene Krebsdiagnose, Begleitung von Krebskranken seit über 20 Jahren.

Info & Anmeldung per Email an Dr.phil. Beatrix Teichmann-Wirth:
beawirth@yahoo.de
www.krebscoaching.org

Teilnehmerkreis

Voraussetzung:
tätig im Umgang mit Krebspatienten

  • Psychotherapeutinnen
  • Traumatherapeutinnen
  • ÄrztInnen
  • PsychologInnen
  • HeilpraktikerInnen
  • PhysiotherapeutInnen
  • PflegerInnen

Aufbereitung

Präsenzseminar Gesamtmodul:
1 ½  Tage –

Plus 1-2x Supervisionstreffen, jeweils 2 Std. (online)

Zeitlicher Umfang

  • Schnupper-Intro-Modul: 1,5 Std (online möglich)

 

  • Präsenzseminar: 1 ½ Tage plus Supervision 1-2x je 1,5 Std. online

Kurzbeschreibung

„Die Diagnose war ein Schock!“ ist wohl der meist gehörte Satz von Menschen, die mit einer Krebsdiagnose konfrontiert sind. Durch dieses einschneide Ereignis wird der Mensch oftmals erheblich in seiner Selbstwirksamkeit beeinträchtigt. Um diese Selbst-wirksamkeit zu erhalten bzw. sie neu zu erwecken, ist es notwendig, bereits am Anfang des Krebsweges für Bedingungen zu sorgen, die eine Traumatisierung durch die Diagnose Krebs verhindern. 

Mein Ansatz gründet zum einen auf einem personzentrierten Beziehungsverständnis und traumatherpeutischem Wissen. 

Wesentlich ist dabei mein persönlicher Erfahrungshintergrund einer dreimaligen Krebsdiagnose.

Im Seminar werde ich zunächst Symptome einer traumatischen Belastungsreaktion, wie sie sich spezifisch rund um eine Krebsdiagnose zeigen, vorstellen.

Sodann werde ich Elemente einer traumsensiblen Diagnose beschreiben. Diese reichen von pragmatischen Aspekten wie Raum und Zeit bis zum Umstand, dass der/die BegleiterIn mit sich in Fühlung ist, um eine haltgebende Beziehung zur Verfügung zu stellen. 

Das Seminar wird zwischen Selbsterfahrungs- Theorie und supervisiorischen Einheiten pendeln. 

Ziel eines traumasensiblen Vorgehens ist, dass die Krebsdiagnose, vom Schock befreit, zum wie Le Shan sagt „Wendepunkt und Neubeginn“ wird.