Den Körper durch die Seele heilen

Interview mit Professor Christian Schubert

Professor Christian Schubert leitet das Labor für Psychoneuroimmunologie
an der Klinik für Medizinische Psychologie der Medizinischen Universität
Innsbruck. Seine Forschung zielt auf die Möglichkeiten,
mit Psychotherapie körperliche Krankheiten zu behandeln und zu heilen.
Beim Patienten-Arzt-Kongress der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr
hielt Professor Schubert den Vortrag »Psychoneuroimmunologie
– kann Glaube heilen?«.

Das gesamte Interview können Sie hier im PDF-Format herunterladen: 2015_4_Signal_Schubert_f_NL10_2015

 

 

 

Krebs: Wo stehe ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?

Erweiterter Stammbaum (Genogramm) und Aufstellung fördern die Heilung

Ein Beitrag von Dr. med. Thomas Heucke

Der vorliegende Artikel geht davon aus, dass Krebs mit einer Beeinträchtigung von Beziehungen und Kommunikation einhergeht. Daraus ergibt sich, dass Zugehörigkeitsgefühl zur Heilung beiträgt. Eine Betrachtung der Krebserkrankung im gesellschaftlichen Kontext und von ihrem Wesen her lenkt den Blick auf ein doppeltes Menschenbild als Grundlage für die hier vorgestellte Arbeit mit dem erweiterten Stammbaum, dem Genogramm, sowie Familien- bzw. Systemaufstellungen. Wie diese beiden Werkzeuge zu einem tieferen Verstehen von lebensgeschichtlichen Ereignissen auf ihrem familiären Hintergrund beitragen und wie sie gemeinsam die ganzheitliche Heilung, näher hin das Zugehörigkeitsgefühl, fördern, soll schließlich am Beispiel eines 52jährigen Patienten mit Blasenkrebs erläutert werden. Daraus lassen sich Hinweise ableiten, welche Schritte (neben anderen) jeder Einzelne vollziehen kann, um auf seinem Weg gesunder Entwicklung ein Stück voranzukommen.

Den gesamten Artikel können Sie hier im PDF-Format herunterladen: Krebs: Wo stehe ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?

Literaturhinweise:

 

  • Dissertation von Corinna Köbele (1995) „Spontanremission tumorkranker Menschen“ (Mitorganisatorin der Heidelberger Tagung)
  • Ainsley Meares (1972) „Cancer – Another Way?“
  • Wolfgang Söllner (2010) „Psyche und Krebs – Können psychosoziale Faktoren Krebs verursachen oder den Verlauf von Krebserkrankungen beeinflussen“ in einem Sonderheft „Psychoonkologie“ des Thieme-Verlages, Zeitschrift „Psychotherapie im Dialog“.
  • „Hypnose und Psychoneuroimmunologie in der Psychoonkologie – Magisches Denken im Mantel wissenschaftlicher Erkenntnisse“ (1996), hinzuweisen (eine knapp gefasste Auseinandersetzung mit den Miss-Verständnissen zur Simonton-“Methode“ – MagischesDenken.pdf – aus klinischer bzw. hypnotherapeutischer Sicht) sowie auf mein Kapitel
  • „Hypnose bei Krebserkrankungen“ Kapitel 56 (Seite 673-691) im Lehrbuch „Hypnose in Psychotherapie, Psychosomatik und Medizin – Manual für die Praxis“ von Revenstorf / Peter (Hrsg.), 2. überarbeitete Auflage, Springer Verlag, 2008 (Hypnose_Kap56-1.pdf). Eine überarbeitete Neuauflage des Lehrbuches (mein Kapitel: zusammen mit Klaus Hönig, Psychoonkologe in Ulm) wird demnächst erscheinen.
  • Ikemi Y et al. (1975) „Psychosomatic consideration on cancer patients who have made a narrow escape from death. Dynam Psychiat 8:77-93
  • Herbert Kappauf (2003) „Wunder sind möglich“ – Spontanheilung bei Krebs“ (auch sein gutes Buch für Betroffene mit Gallmaier: „Nach der Diagnose Krebs – Leben ist eine Alternative“)
  • David Spiegel (2012) „Mind Matters in Cancer Survival“, Psychooncology (NIH Public Access). David Spiegel ist sicher ein Leuchtturm der seriösen Psychoonkologie (mit „Rundumsicht“, um im Bild zu bleiben).
  • Michael H. Antoni (2013) „Psychosocial Intervention Effects on Adaptation, Disease Course and Biobehavioral Processes in Cancer“, Brain Behav Immun (NIH Public Access)
  • „Ein wichtiges Buch für alle Krebspatienten. ‘9 Wege in ein krebsfreies Leben’ macht Hoffnung, zeigt Chancen auf und bleibt dabei stets wissenschaftlich fundiert.“
    Kris Carr, New York Times Bestsellerautor
    www.radicalremission.com